Energiezugang
ENERGICA
Energiezugang und grüne Transformation gemeinsam in urbanen und ländlichen Kontexten in Afrika demonstriert
Status:
Abgeschlossen

Standorte
Kenia, Madagaskar, Sierra Leone

Projektzeitraum
November 2021 – Januar 2026

Förderung
Europäische Kommission, Horizon 2020

Partnerorganisationen

  • Technische Universität Berlin
  • United Nations Environment Programme
  • University Abdou Moumouni of Niamey
  • Norwegian University of Science and Technology
  • Trialog
  • Finergreen
  • Energy Generation
  • West African Centre of Excellence in Renewable Energy and Efficiency
  • Tekniker
  • CIEMAT – Solar Platform of Almeria
  • Research Institutes of Sweden
  • The Waste Transformers
  • The Freetown Waste Transformers
  • Ecosun Innovations
  • Arenys Inox
  • Southern African Centre of Excellence in Renewable Energy and Efficiency
  • Nanoé, Madagascar
  • African Association for Rural Electrification
  • East African Centre of Excellence in Renewable Energy and Efficiency
  • Kenya Power and Lighting Company
  • Odit-e
  • Hive Power
  • Opibus
  • Stima
  • Untapped
  • Jokosun
  • Euroquality

Das ENERGICA-Projekt ist eine vierjährige Zusammenarbeit von 28 Partnerorganisationen aus 7 europäischen und 9 afrikanischen Ländern mit dem Ziel, lokale Lösungen für erneuerbare Energien in unterschiedlichen afrikanischen Kontexten zu demonstrieren. Im Fokus steht die Weiterentwicklung und Umsetzung bestehender Technologien durch integrierte, lokal angepasste Ansätze, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit verbinden. Die Demonstrationsländer Madagaskar, Sierra Leone und Kenia stehen dabei für ländliche, peri-urbane und urbane Kontexte mit unterschiedlichen Herausforderungen im Energiezugang.

In Madagaskar verbessern solare Nano-Grids den Energiezugang in ländlichen Regionen und unterstützen produktive Nutzungen wie Landwirtschaft und Wasserversorgung. In Sierra Leone adressieren Biodigester- und Wasseraufbereitungssysteme den Wasser-Energie-Nahrungsmittel-Nexus. In Kenia fördern intelligente E-Mobilitäts- und Batteriespeicherlösungen den Übergang zu kohlenstoffarmen urbanen Energiesystemen.

Hudara führt im Projekt Baseline-Erhebungen durch, um zu analysieren, wie Energiezugang in alltägliche Lebensrealitäten und lokale Einkommensstrukturen eingebettet ist und wo zentrale Bedarfe sowie strukturelle Lücken bestehen. Darauf aufbauend werden Energy Transition Committees als Multi-Stakeholder-Plattformen etabliert, in denen Vertreter*innen der Gemeinschaft, öffentliche Akteur*innen und Fachpraktiker*innen gemeinsam Prioritäten und Governance-Strukturen für integrierte gemeinschaftliche Energiesysteme (ICES) entwickeln. Diese Systeme integrieren verschiedene Energiequellen und -technologien – etwa Strom, Wärme, Kühlung, Speicherung und Mobilität – auf Gemeinschaftsebene mit dem Ziel, Effizienz, Flexibilität, Resilienz und Dekarbonisierung zu stärken. Im Anschluss an eine erste Umsetzungsphase führt Hudara Analysen zur sozialen Akzeptanz durch, um Wahrnehmungen, Herausforderungen und den Beitrag der Maßnahmen zum lokalen Wohlbefinden und zur Entwicklung zu bewerten.