Energiezugang
SUNNY
Nachhaltige Energiesysteme für Flüchtlings- und Aufnahmegemeinschaften in Ruanda und Uganda
Status:
In Bearbeitung

Standorte
Ruanda, Uganda

Projektstart
Juni 2024

Förderung
Europäische Kommission, Horizon Europe

Partnerorganisationen

  • Lappeenrannan–Lahden Teknillinen Yliopisto (LUT)
  • Technische Universität Berlin
  • Solektra Rwanda Limited
  • Yabe Mathias Charles
  • Metanogenia Sociedad Limitada
  • Solhyd
  • Solhydair
  • Great Lakes Energy Ltd
  • Terra Energy Ltd
  • Energies 2050
  • Refuse SARL
  • Makerere University
  • University of Rwanda
  • CTEN – Community Technology Empowerment Network
  • Euroquality SAS
  • Practical Action

Ansprechpartner
Tim Britton

Das SUNNY-Projekt ist eine Horizon Europe Innovation Action, die nachhaltige und kosteneffiziente Lösungen für erneuerbare Energien in Flüchtlings- und Aufnahmegemeinschaften in Afrika demonstriert. Es vereint ein multidisziplinäres Konsortium und setzt praxisnahe Demonstrationsprojekte in Ruanda und Uganda um, die sowohl Flüchtlingslager als auch umliegende Aufnahmegemeinschaften einbeziehen.

Weltweit haben fast 95 % der in Lagern lebenden Geflüchteten keinen verlässlichen Zugang zu Elektrizität, und rund 81 % sind auf emissionsintensive Energiequellen angewiesen. In diesem Kontext ist Energiezugang eng mit sozialer Teilhabe, Gesundheit, Lebensgrundlagen und Resilienz verknüpft. SUNNY begegnet diesen Herausforderungen durch den Einsatz netzunabhängiger erneuerbarer Energielösungen auf Haushalts-, produktiver und Gemeinschaftsebene, darunter Solarsysteme, saubere Kochtechnologien sowie Energielösungen für Landwirtschaft und Kühlung von Lebensmitteln.

Über die reine Technologieimplementierung hinaus etabliert SUNNY sogenannte Multi-Actor Learning Labs (MALLs) als Co-Creation-Plattformen, die Geflüchtete, Aufnahmegemeinschaften, lokale Behörden, NGOs, KMU und Technologieanbieter zusammenbringen. Hudara übernimmt eine zentrale Rolle bei der Konzeption und Moderation dieses Ansatzes, unterstützt Community Mapping, inklusive Beteiligungsprozesse sowie die Integration von Gender- und sozialen Aspekten. Durch Workshops und partizipative Formate stärken die MALLs lokale Eigenverantwortung, fördern die Akzeptanz von Technologien und verknüpfen Energielösungen mit Lebensgrundlagen und langfristiger Wertschöpfung