
Liebe Leser*innen, liebe Unterstützer*innen unserer Arbeit,
globale Krisen und Konflikte verschärfen sich, Kriege dominieren Politik und öffentliche Debatte, rechte politische Bewegungen sind auf dem Vormarsch. Viele Menschen, die von Unterdrückung und Krieg betroffen sind, sowie diejenigen, die vom globalisierten Kapitalismus ausgegrenzt werden, haben es schwer.
Wir setzen uns ein für ein Leben in Würde und Gerechtigkeit, im Einklang mit der natürlichen Umwelt und dem Wohle aller. Sei es, wie in diesem Newsletter beschrieben, in der Initiative für gerechte und nachhaltige Energie auf Mayotte, oder unserer Arbeit im Nordirak, über die wir auch mit unseren Gästen in der kommenden Veranstaltung zu Visionen von Mosul nach dem Konflikt reflektieren möchten. Die Ziele spiegeln sich auch in den Beschreibungen der Erfahrungen unserer Kollegin Clara während ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung.
Unsere Handlungen zielen darauf ab, Unterstützung überflüssig zu machen. Wir laden dich ein, dich mit uns für psychosoziale und gesellschaftspolitische Verhältnisse einzusetzen, die Leid und Ungerechtigkeit beseitigen, und wir sind dankbar für deine Unterstützung und dein Interesse an unserer Arbeit. Wir haben Hoffnung auf ein friedlicheres Miteinander.
Herzliche Grüße,
Lena und das Hudara-Team
Stimmen aus der Praxis
Lehren aus der Arbeit für Energiegemeinschaften auf Mayotte
Das MAESHA-Projekt ist Teil einer Initiative zur Dekarbonisierung der EU-Inseln und zielt darauf ab, das Energiesystem auf Mayotte umzugestalten. Von den fünf Inseln, die an der Energiewende teilnehmen werden, ist Mayotte die erste, die ein derartiges Innovationsprojekt ausprobiert und testet. Clara, die Kommunikationsmanagerin von Hudara, ist neugierig, wie sich das Projekt nach der Hälfte seiner Laufzeit entwickelt hat, und hat sich mit Anna Siegert, die das MAESHA-Projekt seit zwei Jahren bei Hudara leitet, zusammengesetzt, um ihre Perspektive zu erfahren. Anna erinnert sich an herausfordernde Momente und reflektiert über die persönliche Erfahrung der Teilnahme an einem Projekt dieser Größenordnung mit 21 direkten Partnern und zahlreichen Mitarbeitern, einem Budget von 11,8 Millionen und einem Zeitrahmen von vier Jahren.


Puzzleteile
Geschlechtsspezifische Realitäten im Leben von Frauen: Eine Betrachtung am Beispiel des Irak
Überall auf der Welt sind Frauen mit wenig Autonomie, begrenzten Ressourcen und eingeschränkter Freiheit konfrontiert. Im Irak entwickelten sich in bestimmten historischen Perioden des 20. Jahrhunderts jedoch Fortschritte in der sozialen Stellung der Frauen. Spätere politische Veränderungen, die durch den Aufstieg von Stammes- und konservativen Gruppierungen gekennzeichnet waren, sowie mehrere Wellen bewaffneter Konflikte und wirtschaftlicher Verschlechterung haben diese Errungenschaften jedoch untergraben. Mehrere Generationen von Frauen erfuhren anhaltende Unterdrückung, einschließlich mangelnder Freiheit, begrenztem Zugang zu Bildung und eingeschränkten Beschäftigungsmöglichkeiten. All diese Erfahrungen haben sich auf ihr Wohlbefinden ausgewirkt, doch die Erzählung von Hoffnung und Widerstand, sowohl persönlich als auch kollektiv, überdauert in ihren Geschichten.
Veranstaltungen
Visionen von Mosul: Wiederaufbau in Resilienz
Mossul ist eine der ältesten Städte des Irak. Historisch gesehen diente sie als Handelsplatz zwischen Ost und West. Die Lage Mosuls an der berühmten Seidenstraße prägte einen reichen religiösen und ethnischen Pluralismus, der noch heute in der Stadt existiert. Über Jahrhunderte hinweg haben Konflikte, Widerstand und Widerstandsfähigkeit die kulturelle, soziale und physische Architektur von Mosul geprägt. Wir laden dich herzlich ein, am Donnerstag, den 25. Juli, an einem Abend mit visuellen Medien und gemeinsamen Diskussionen teilzunehmen, um den Wiederaufbauprozess von Mosul nach Berlin zu bringen und euch zu ermutigen, die vielfältige und dynamische Stadt neu zu entdecken.

Lern uns kennen!
In Irland geboren und aufgewachsen, war ich von Anfang an von der Natur umgeben. Meine Kindheit war geprägt von Ferien im Westen Irlands, wo erfrischendes Baden im Meer und Wanderungen in sumpfigen Mooren zum Alltag gehörten.

Wir lebten in Dublin, ganz in der Nähe meiner Großmutter, einer schwedisch-deutschen Frau mit starkem Akzent und einer großen Liebe zur Natur. Sie wohnte in einem Haus mit Blick auf die irische See, wo mein Bruder und ich einen Großteil unserer Kindheit verbrachten, Äpfel in ihrem Garten pflückten und Muscheln am Meeresufer sammelten…

